24/09/2026 0 Kommentare
Ein Abschied nach Jahrzehnten: Hella Henckel-Bruckhaus verabschiedet
Ein Abschied nach Jahrzehnten: Hella Henckel-Bruckhaus verabschiedet
# Mitte: Neuigkeiten

Ein Abschied nach Jahrzehnten: Hella Henckel-Bruckhaus verabschiedet
Mein Anspruch war, dass sich die Gemeinde im Gemeindebrief wiederfindet.
Ein Abschied nach Jahrzehnten. Mit HELLA HENCKEL-BRUCKHAUS endet eine Ära des Gemeindebriefes. Besonders während der Fusion der alten Johannes-, Kreuz- und Zionsgemeinde half mittendrin das Gesicht der neuen Gemeinde Mitte zu werden, nun beginnt ein neues Kapitel.
Im Gottesdienst zum Gemeindefest wurde Hella-Henckel-Bruckhaus von Pfarrerin Brigitte Brühn verabschiedet. Unter viel Applaus dankte Frau Brühn ihr für die jahrzehntelange Arbeit und ihr einsetzen für den Gemeindebrief in unserer Gemeinde. "Mittendrin hat geholfen, dass aus unserer Gemeinde eins wurde und wir ein gemeinsames Gesicht bekamen. Danke für deinen Einsatz und deine Freundlichkeit."
Seit 2005 hat Helle Henckel-Bruckhaus insgesamt 84 Ausgaben verantwortet – zunächst für die Johanneskirchengemeinde, später für mittendrin, den gemeinsamen Gemeindebrief der fusionierten Kirchengemeinde Mitte. Kaum ein anderes Medium hat den Wandel der Gemeinde so kontinuierlich begleitet – und kaum jemand ihn so lange geprägt wie sie. Lange bevor es mittendrin gab, brachte Helle Henckel-Bruckhaus ihre redaktionelle und journalistische Erfahrung in den Gemeindebrief der Johanneskirchengemeinde ein. 1996 wurde sie in den Redaktionskreis eingeladen – nicht nur als Presbyterin, sondern auch wegen ihrer beruflichen Erfahrung als Redakteurin und Fachjournalistin. Als sie 2005 die Redaktionsleitung übernahm, entwickelte sie den Gemeindebrief weiter. Für sie war der Gemeindebrief nie nur ein Ort für Termine und Ankündigungen. Er sollte zeigen, was die Gemeinde ausmacht und wer sie trägt. „Mein Anspruch war, dass sich die Gemeinde in dem Gemeindebrief wiederfindet.“ Menschen sollten mit ihrem Engagement sichtbar werden und das Heft widerspiegeln, was die Gemeinde lebt.
Bald wird ein neuer Gemeindebrief erscheinen. Zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten ohne ihre redaktionelle Verantwortung. Er wird einen neuen Namen tragen und ein neues Konzept verfolgen. In die Reihe der Hefte vor ihm wird er sich dennoch einfügen – als nächstes Kapitel einer Geschichte, die Helle Henckel-Bruckhaus über viele Jahre mitgeschrieben hat. Mit ihrem Gespür für Themen, ihrem journalistischen Anspruch und ihrem Blick für die Menschen hat sie den Gemeindebrief weit über Jahrzehnte geprägt. Dafür gebührt ihr großer Dank.
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